Ein spannender Tag

Ein spannender Tag,
ich werde Operndarsteller in der Oper NABUCCO, bei einem Mega-Spektakel in der Mannheimer
SAP-Arena, o.k. wir fangen alle mal klein an, ersteinmal als Statist, entweder als Soldat, Priester,
hebräische oder babylonische Frau.
Als 400-ster Bewerber für 120 Jobs, das ist eine gute Quote. In 14-Tagen bekomme ich den Bescheid.
Die Gage ist auch nicht zu verachten, passt nicht mal in meine Geldbörse, ja so groß. grins Nämlich in
Naturalien, ein Kaffee und eine Coca-Cola während der Veranstaltung, sowie 2 Freikarten für die Familie
und 1 NABUCCO-DVD. Da gilt „Dabei ist alles“.
Mal checken wie meine Aktien für die Teilnahme stehen:
1) Mindestalter 16 Jahre: Bin ich knapp drüber. sehr gut 1
2) Musikalisch ? Die werden doch nicht erwarten, daß ich ’ne Arie trällere. mangelhaft 5
3) Sportlich ? Fit wie ein alter Turnschuh. gut 2
4) Darstellung ? Als Soldat stolz marschieren
oder als hebräische Frau Angst zeigen. ausreichend 4
Notendurchschnitt 3,0
Uff.., das wird eng. Jetzt hilft nur noch Daumendrücken und abwarten. Huch . . . . bin ich aufgeregt.
Aber wenn es klappt bin ich stolzer Operndarsteller und ich werde berühmt und beneidet.
– – – – grübel .. grübel, muß der Druckerei Bescheidsagen, wegen der Autogrammkarten !

Info zur Veranstaltung unter: http://www.arena-opera.de/

Ich bin der babylonische Soldat, der gerade im ungünstigsten Augenblick auf die Schnauze viel…
………………………..das tut weh….tut mir sehr leid…..tschuldigung…..schluchz …………………………..
– – – – – – Jawohl, Herr Regisseur, beim nächsten mal paß ich besser auf, versprochen ! – – – – – – –

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2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Annelie
    Nov 10, 2008 @ 19:19:20

    Hallo Tiger,
    ja dann wünsch ich dir viel Glück und drück feste die Daumen……Gruss Annelie

    Antwort

  2. Sigrid
    Nov 11, 2008 @ 04:11:08

     
     

     

    Hallo liebes Tigerchen,
    in diesem Film "Ein Sommer in Lesmona"
    habe ich als Statistin mitgespielt.
    Von über10.000 Bewerbern wurden 300 ausgesucht und ich war dabei. Damals bekam ich 100 DM pro Tag Gage.
    Du siehst, wir haben wieder etwas gemeinsam.
    Sommer in Lesmona

     
     
     
    Buch: Reinhard Baumgart(nach dem Briefroman von Marga Berck)

     
     
     
     

     
     
     

    Im Jahr 1940 öffnete eine ältere Dame ein Bündel Briefe wieder, die sie seit ihrer Jugendzeit vierundzwanzig Jahre lang gut verschnürt im Schrank bewahrt hatte. Es waren Briefe an ihre Freundin, die die Geschichte einer unerfüllten Liebe erzählten. Trotz der langen Zeit hatten die Briefe ihren unmittelbaren Gefühlston erhalten; sie lasen sich – aus zeitlichem Abstand – wie ein spannender und bewegender Roman. Aus diesen authentischen Briefen wurde das Buch "Sommer in Lesmona" von Marga Berck.Der Regisseur Peter Beauvais hatte bereits in den 60-er Jahren den Wunsch geäußert, mit Radio Bremen Marga Bercks Briefroman zu verfilmen. Aber erst in Zusammenarbeit mit dem Vorabendprogramm ließ sich dieses aufwendige Projekt 1985/86 realisieren. Und so lagen seinerzeit vor Produktionsbeginn zwei getrennte Drehbücher vor – eines für das Fernsehspiel und eines für die Serie. Dies bedeutete für alle an der Produktion Beiteiligten besondere Aufmerksamkeit: Im Anschluß an eine Serienszene wurde die Szene für das Fernsehspiel gedreht, zum Teil mit verändertem Dialog, anderen Requisiten und Kostümen.Sommer in Lesmona" ist der letzte Film, den Peter Beauvais fertigstellen konnte.

     
     
     
     

     

    Inhalt: Ende des letzten Jahrhunderts lernt eine Bremer Großbürgertochter, die18jährige Marga Lürmann, den englischen Kaufmann Percy Roesner auf dem Landgut ihres Onkels kennen. Der luftige und listige Vetter Percy verzaubert die eher an das steife Bremer Gesellschaftsleben gewöhnte Marga, und der Sommer in Lesmona beginnt – heiter und harmlos zunächst, wie ein Fortsetzungsroman, "den das Leben schreibt".Aber aus dem Flirt wird eine große und unglückliche Liebe. Ein anderer Mann, der besser in das Kalkül der Eltern paßt, ist am Ende erfolgreich: der Kunsthistoriker Dr. Retberg, der in seiner kühlen Intelligenz ein Gegenspieler des emotionalen und charmanten Percy ist und den Marga zuerst mit fasziniertem Widerstand beobachtet.Der Konflikt zwischen romantischer Leidenschaft und bürgerlicher Vernunft wird am Ende mit einer festlichen Hochzeit "aus der Welt geschafft".
    "Sommer in Lesmona" spielt in Bremen, Italien und England. "Lesmona", das ist das kleine Landgut, auf das sich die Lürmanns während des Sommers zurückziehen. Vor der sanften Uferlandschaft der Lesum entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die zugleich ein Stück Bremer Gesellschaft porträtiert und von einer Lebensform erzählt, die mit ihrem strengen Traditionsbewußtsein und ihrem selbstverständlichen Reichtum inzwischen der Vergangenheit angehört. Die Schauplätze in und um Bremen, an denen "Sommer in Lesmona" gedreht wurde, die Stadtvillen und Landsitze, bewahren bis heute den Charme ihrer Epoche und das hanseatische Selbstbewußtsein ihrer Bewohner.
    Das Ziel des Autors Reinhard Baumgart und des Regisseurs Peter Beauvais war ein Film, der die Balance zwischen Komödie und Melodram hält – ein Film aus der "guten alten schlimmen Zeit".

     
     
     
     

     

    Drehorte:Bremen Ratskeller, Kunsthalle, Lesum, Blockland, Horn, Oberneuland, Schönebeck und Umgebung: , Berne, Etelsen, Fischerhude, Oldenburg, Verden/Aller, Italien, London

     
     
     
     

     

    Besetzung:

     
     
     
    Marga Lürmann – Katja RiemannKonsul Lürmann – Richard MünchMarie Lürmann – Liselotte ArnoldOnkel Herbert (Senator Lürmann) – Kurt A. JungLinsche – Margret HomeyerPercy Roesner – Benedict FreitagDr. Rudi Retberg – Alexander RadszunBertha Elking – Eva SpottDr. John Deneken – Stephan SchwarzCarly – Siemen RühaakTante Ellen – Gila von WeitershausenOnkel Christian – Reinhard BaumgartHeini Finke – Thomas NaumannBea Schönthal – Bettina ZobelKutscher Johann – Dirk DautzenbergHans Wollentin – Uwe ZerwerEgon Graf Pappenheim – August ZirnerMartin Philippi – Christian KochSignorina Galtieri – Ruth HoffmannFräulein Fritze – Kathrin SchaakeElly – Sabine WernerDr. von Schleinitz – Axel Radleru.v.a.

     

    Stab:Regie – Peter BeauvaisKamera – Rolf RombergProduktionsleitung – Rudolf SanderAufnahmeleitung – Jürgen EhlersAusstattung – Günther Naumann/Jürgen KötterKostüme – Zwinki JeannéeMusik – Herbert GrönemeyerTon – Gérard RueffSchnitt – Ingeburg ForthRedaktion – Hanns Menninger, Jutta Boehe

    Antwort

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