Säuberung oder Zensur in Deutschland

Beitrag von Olet locernam! bei WordPress

Säuberung einer Bestsellerliste

In den letzten Tagen wurde eifrig über das Verschwinden von „Finis Germania“ aus den Bestsellerlisten spekuliert. Gestern hat nun der Spiegel – konkret die zur Spiegel-Gruppe gehörende Zeitschrift „Buchreport“ – auf Anfrage von „Übermedien“ erstmals Stellung bezogen:
„Finis Germania war eine Woche auf der SPIEGEL-Bestsellerliste platziert. Die Chefredaktion des SPIEGEL hat daraufhin beschlossen, das Buch beim nächsten Mal von der Liste zu nehmen. Die Chefredaktion tut dies nur in absoluten Ausnahmefällen, aber sie hält das Buch für klar antisemitisch, hat dies auch bereits öffentlich geäußert und möchte die Verbreitung nicht unterstützen.“
Warum erfährt man diese Beweggründe erst jetzt, im Nachhinein und auf Nachfrage? Wenn der Spiegel damit eines erreicht hat, dann ist es ein noch größerer Bekanntheitsgrad für „Finis Germania“. Also genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war.
Was ist außerdem eine Bestsellerliste oder auch das Ranking bei Amazon wert, wenn konträre und unliebsame Bücher darin keinen Platz haben? Wenn das Buch von Sieferle wirklich ein so schlimmes antisemitisches Machwerk ist, warum wird das nicht klar und deutlich der Leserschaft publik gemacht. Und warum billigt man einem denkenden Menschen nicht obendrein zu, sich vor diesem Hintergrund nun selbst ein Bild zu machen?
Das Vertrauen in die Medien in diesem Land ist seit der die Tatsachen verzerrenden Berichterstattung zue Flüchtlingskrise 2015 erschütterte. Die allzu augenfällige Geheimaktion hat sicherlich nicht dazu beigetragen, verlorenes Vertrauen wieder herzustellen.
Vor einer Stunde erschien – ganz frisch und der Texte war bis hierher schon fertig – auch bei Spiegel Online eine Erklärung des Vorgangs und seiner Hintergründe: „Finis Germania“ und die SPIEGEL-Bestsellerliste. Darin erfährt man nichts Neues, sondern nur eine Bestätigung von dem, was wir sowieso schon wussten. Neben den Hinweisen auf jene Rezensionen, die dem Buch Antisemitismus bescheinigen, wird auch folgende Vermutung angestellt:
Das Buch „Finis Germania“ hat in der SPIEGEL-Bestsellerliste von Heft 29 Platz 6 erreicht. Ohne die Empfehlung unseres Kollegen hätte das Werk des im vergangenen Jahr verstorbenen Autors es unserer Einschätzung nach nicht in die Liste geschafft; das Buch ist in einem kleinen und durch rechtsextreme Publikationen geprägten Verlag erschienen. Insofern haben wir in diesem Fall eine besondere Verantwortung.
Wenn die Bestsellerliste des SPIEGEL nun aber auf Verkaufszahlen beruht, müssen die schon beachtlich gewesen sein, bevor Johannes Saltzwedel das Buch auf die Bestsellerliste brachte. Warum trägt die Liste aber den Namen „Bestsellerliste“, wenn Verkaufszahlen wohl doch nur eine untergeordnete Rolle spielen und der – auch politische – Geschmack der Jury im Vordergrund steht?

Zitat Buddha 

„Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen. 

Diese Zeit ist jetzt.

Niemand rettet uns, außer wir selbst. Niemand kann und niemand darf das. 
Wir müssen selbst den Weg gehen.

Wenn du wissen willst, wer du warst, dann schau, wer du bist. 

Wenn du wissen willst, wer du sein wirst, dann schau, was du tust.

Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht.

Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst zum Wohle dienend anerkannt habt.“

Buddha

Beitrag inspiriert durch:

https://rosabluete.wordpress.com/2017/07/12/21465/

Tu was du möchtest 

Aber zuerst…

„Tu was du tun musst, 

bis du tun kannst, 

was du tun möchtest.“

Kohls Verräterin an seinem Sarg

Rottweil Blog

Kohls Erzfeindin Merkel

Rottweil / Ferkelland. Niemals hätte Helmut Kohl gewollt, dass diese charakterlose Person, die er gefördert hat und die ihm als Dank unverschämt den Ehrenvorsitz der CDU aberkannte, jemals an seinem Sarg steht und Trauer heuchelt. Dieses unselige Weib, das uns nur Unglück bringt, gehört schnellstensaus allen Ämtern verjagt.

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Offener Brief: „Ihr Verhalten ekelt mich an, Herr Lammert!“

philosophia perennis

Wir dokumentieren hier den Offenen Brief von PP-Autor Adam Elnakhal an den Präsidenten des Deutschen Bundestages Norbert Lammert (CDU)

Herr Lammert,

am Freitag, den 30.06. hielt die fraktionslose Abgeordnete Erika Steinbach ihre letzte Rede im Deutschen Bundestag, dem sie seit Ende 1990 und damit fast stolze 27 Jahre angehört. Seit ihrem Parteiaustritt im Januar ist die 73-jährige Frankfurterin als Einzelkämpferin unterwegs. Ihr Büro musste für die restliche Zeit der im Herbst ablaufenden Legislaturperiode umziehen, weil man in diesen Dingen im Bundestag – im Gegensatz zu Grundgesetzfragen – auf jeden einzelnen Paragraphen pocht. Immer schön korrekt bleiben, lautet da der Grundsatz.

Ihr Stuhl im Plenum wurde gänzlich im Abseits hinter der allerletzen Reihe platziert. So behandelt man wohl Aussätzige in einer modernen parlamentarischen Demokratie.

Es ist ein Stück Mittelalter in der Postmoderne – wohlgemerkt in Ihrem Verantwortungsbereich! In jedem anderen Betrieb wäre von ‚Mobbing‘ die Rede. Aber so etwas gibt es…

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